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About usG´day Mates
 Vor Jahren fuhren wir gerade mal für 4 Wochen nach Australien. Diese Tour ging mit dem HiTop Camper von Darwin über Alice zum Uluru (Ayers Rock), zu den Kata Tjutas (Olgas) und in die Kimberleys und zurück. Bei dieser Tour schon verließen wir die eingefahrenen Strecken. Für diesen Camper nicht erlaubte Strecken taten es uns besonders an. Wir verloren unsere Herzen an dieses große schöne Land. Jahre später sahen wir auch das hässlichste Dorf der Welt - Coober Pedy - mit seinen wunderschönen Opalen. Hier wurde das Interesse für diesen Stein der Lebensfreude geweckt. Erkundungen Queenslands, dem Land der Bananabender, kamen hinzu. Orte wie Koroit, Yowah, Opalton, Quilpie, Lightning Ridge wurden unsere zweite Heimat und die Opale dieser Orte faszinierten uns. In diesen Orten und in Brisbane fanden wir über die Jahre auch Freunde mit denen wir z.T. dieses herrliche Land entdeckten. Genannt seien die Old Telegraph Road, die zum nördlichstn Punkt Festland-Australiens führt und Fahrten durch die Simpson und die Stuart Stony, die Great Sandy und die Central Desert. Viele Touren führten in entlegenste Gebiete und mit den verschiedensten Verkehrsmitteln (Linienbus, HiTop Camper, 4WD und nicht zu vergessen - Fahrräder). Übrigens, das Fahrrad ist sicher die Möglichkeit, dieses Land und die Menschen am intensivsten zu erleben.
Im Jahr 2003 ging die viermonatige Fahrt von Brisbane über die French Line durch die Wüste über Alice und den Uluru nach West Australia bis nach Perth und von dort an der Küste entlang zu den Kimberleys und hier die Gibb River Road entlang bis nach Darwin. Vorher war natürlich noch die Arbeit in einigen Opalminen angesagt. Auf dem Weg nach West Australia verliessen wir die Pisten und suchten mit dem Detektor Nuggets. 5-Sterne Hotels wurde gibt es hier natürlich nicht. Dafür täglich intensives Miteinander, Lagerfeuerromantik und - nicht zu vergessen - der einmalige Sternenhimmel über uns.

Ganz wichtig bei all diesen Entdeckungsreisen war uns immer der Kontakt mit den Menschen und insbesondere mit den Aboriginals. Kontakt zu den Ureinwohnern zu bekommen war und ist recht schwierig. Beste Erfahrungen machten wir hierbei während unserer Fahrradtouren. Hierbei war das Kennen lernen noch am einfachsten. Über die Jahre hinweg fanden wir viele gute Freunde.
Unsere Opalsammlung wuchs durch unser intensives Schürfen während der Aufenthalte bei Freunden, die Minen besitzen und uns ihr Wissen und die von uns selbst erarbeiteten Opale überließen. Hierfür sind wir ihnen ganz besonders dankbar. Hinzu kam später das Interesse und Suchen von Fossilien und Versteinerungen, insbesondere wenn diese opalisiert sind. Das man irgendwann mit dem Detektor in den Händen durch die Gegend läuft ergibt sich eigentlich ganz von alleine. Einige schöne Nuggets zeugen hiervon.
Mit den Jahren hat unsere Sammlung allerdings eine Größenordnung angenommen, die es ganz einfach notwendig macht, einzelne Fundstücke abzugeben.
Gerne geben wir diese Stücke in die Hände von Australienfreunden und Sammlern, die nicht die Möglichkeit haben, dorthin zu kommen oder ganz einfach nicht das Glück wie wir hatten und toi, toi, toi bis heute noch haben.
See you in Australia Helga und Dieter

Unsere großen Australientouren seit 1995.
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